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7.5.2013
Aus einer Mücke einen Elefanten machen.
Laura Bruce - Screening & Talk

Im Rahmen eines Gesprächs mit Valeska Hageney wird die amerikanische Künstlerin Laura Bruce in der REH Kunst drei ihrer Videoarbeiten präsentieren. Die in Berlin lebende Künstlerin ist bekannt für ihre großformatigen Landschaftszeichnungen, Skulpturen und Installationen, sowie Frontsängerin der Band „Dangerpony“.

Es werden drei Videoarbeiten von Laura Bruce besprochen, die 2001-2003 entstanden und für lange Zeit nicht mehr öffentlich gezeigt wurden. Die Künstlerin setzt an mit der Dokumentation ihres eigenen Lebens und den dazugehörigen alltäglichen Banalitäten, im Verlauf der Aufnahmen entwickelt sich jedoch immer Ungereimtheiten und surreale Momente, die über die unmittelbare Situation hinausweisen. Laura Bruce zieht den erzählerischen Moment in die Länge, solange bis das Vertraute merkwürdig erscheint und weist auf die Konsequenzen, die alltägliche Entscheidungen mit sich tragen können. Gleichzeitig verwendet Bruce in ihren Arbeiten immer wieder eine Art Metasprache, mit der sie Bezüge zwischen Natur und Landschaft, Mensch und Beziehungen, sowie Banalitäten und dem Erhabenen herstellt.

Im Zuge des Gesprächs werden die Filme Turbo Nirvana (2003), Pink always confuses me (2001) und Slow the Gallop (2001) gezeigt.

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